Goethes ungeliebter Engel
53355
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-53355,eltd-core-1.1.1,borderland-theme-ver-2.1,ajax_fade,page_not_loaded,smooth_scroll,paspartu_enabled,paspartu_on_top_fixed,paspartu_on_bottom_fixed,vertical_menu_inside_paspartu,vertical_menu_enabled, vertical_menu_left, vertical_menu_width_290,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.5,vc_responsive

Goethes ungeliebter Engel

Ein Stück von Johanna Wech
Regie: Michael Kinkel

Es spielen:

JOHANNA WECH als Bettina von Arnim zwischen Romantik und Revolution.

MICHAEL KINKEL (Berliner Ensemble) als Johann der satirisch gestimmte Kammerdiener.

MARIA BATON als intrigante Frau von Stein.

Bettine im ersten Akt zart, entrückt… verzehrt sich im Spannungsfeld zwischen Goethe und Beethoven, den beiden Heroen des vorletzten Jahrhunderts. Der taube Beethoven kann sie nicht mehr hören und Goethe will nichts mehr von Ihr wissen und schimpft sie eine brummende, stechende nicht loszuwerdende Viehfliege. Das tut weh. Bettina ist nicht mehr Goethes Engel, sondern eine Rachefurie die den toten Goethe vom Sockel stößt, bemerkt Heinrich Heine.

Im zweiten Akt greif diese mal triumphierend, mal erbarmungslos heruntergekommen in die Dornen der Zeit. Bettine lindert die Leiden der Cholerakranken, gründet die erste Gewerkschaft der Welt und sucht einen wahnwitzigen Monarchen, Friedrich Wilhelm IV zu einem liberalen Volkskönig zu erziehen.

„Letzte Nacht erschienen Eure Majestät mir im Traum. Im Traum, da hatte er Lust zu gewähren. Mit leichter Hand schüttelte er den Zweig der über ihm schwebte. Majestät machte keine Bedingungen, keinen Unterschied zwischen Arm und Reich, fragte nicht: Soll ich oder soll ich nicht? – sondern gewährte mit leisem Lächeln…“

Das romantische Wesen scheint Bettine und den König zu verbinden. Regieren jedoch hat nichts mit Romantik zu tun. Opposition hingegen wächst aus romantischem Geist…

Nachdem die Revolution von den Soldaten des Königs brutal niedergeschlagen wird, kriecht Bettine in sich selbst zurück: „Auf dem Dach vom Taubenschlag, die Sonne in die Spree sinken sehn, das ist doch meines ganzen Lebens Aussicht“

Der satirisch gestimmte Kammerdiener Johann holt Bettine auf den Boden ihres adeligen Seins zurück und sucht in ironischer Distanz immer wieder den Bezug zum Jetzt… Ist doch die große Zeitenwende die die französische Revolution einst signalisierte, bis heute nicht vollendet.

Preis:

17 / 9 Euro

Termine

Freitag
Samstag

15.11.2019
16.11.2019

1900 Uhr
1900 Uhr

PRESSESTIMMEN

KAS Johanna Wech lässt die quirlige Bettina von Arnim neu auferstehen.

TAGESSPIEGEL Johanna Wech und Michael Kinkel laden in die fantasievolle Welt der deutschen Romantik ein. Mitreißende Darstellung eines romantischen Bühnenstoffs.

BILD Niemand gibt Bettina von Arnim so wie Johanna Wech.

KONRAD ADENAUER STIFTUNG
Johanna Wech, Berliner Autorin des Theaterstücks „Goethes ungeliebter Engel… eine
Staatsfeindin“ ist zugleich Schauspielerin ihres eigenen Werkes. Sie weiß
die emotional hoch aufgeladene und vom Tatendrang beherrschte Figur der
Bettina von Arnim, die auch politisch einer der Zeit vorauseilenden Idee
von Gerechtigkeit folgt, virtuos in Szene zu setzen. Ausdrucksstark in
Mimik und Artikulation zweifelt der Besucher der Aufführung in keinem
Moment die authentische Bettina vor sich zu wissen.

AUGSBURGER ALLGEMEINE
Ein großartiges Theaterstück

ABENDBLATT Engel oder Hexe. Bald lachend, bald weinend.

PROF GÜNTER ERBE (Schriftsteller): Sensible Einführung in die Stimmung der deutschen Romantik.

BERLINER MORGENPOST Johanna Wech hat der Künstlerin Bettina von Arnim ein Denkmal gesetzt.

AMBERGER ZEITUNG Eine bemerkenswerte Aufführung.
Schauspielerin Johanna Wech würdigt die „Poetin der Politik“ mit ihrem
leidenschaftlichen Stück „Goethes ungeliebter Engel“.

BILD Da wäre man gern dabei gewesen.
BADENER ZEITUNG Johanna Wech inszenierte ihr Stück schon fürs Berliner Abgeordnetenhaus. Im Theater am Steg feiert sie Österreich Premiere.

Wir verwenden Cookies

für statistische Zwecke und um Deine Erlebnisse auf dieser Website zu verbessern. Durch die weitere Nutzung unserer Seite, erklärst Du Dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies und wie Du der Verwendung von Cookies widersprechen kannst, findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

OK